Kunststofffenster Berlin

Kunststofffenster gehören mit zu den begehrtesten Fenstern überhaupt. Das dürfte unter anderem dem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis geschuldet sein. Doch neben einigen unbestritten guten Vorteilen haben auch Kunststofffenster wie alle anderen Herstellungsmaterialien ihre Nachteile. Wichtig ist dabei auch immer die richtige Beratung, die die Interessen des Kunden und nicht des Fensterherstellers betonen sollte. Dafür bieten wir Ihnen in und um Berlin eine vertrauensvolle Möglichkeit.

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Kunststofffenster gibt es schon relativ lange

Kunststofffenster sind schon relativ lange in Gebrauch. Bereits in den 1950ern arbeitete ein deutsches Unternehmen an der Entwicklung solcher Fenster. Seither haben sie immer mehr herkömmliche Baumaterialien für Fenster verdrängt. Einerseits liegt das an dem auf den ersten Blick unbeschreiblich attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus bieten Kunststofffenster ihren Besitzern ganz bestimmte weitere Vorteile. Doch sollten Sie bei Kunststofffenstern auch immer deren Nachteile im Auge behalten. Das gilt übrigens auch für alle anderen Fensterarten.

Vor- und Nachteile von Kunststofffenstern

Sie sollten weniger nach dem Material der Fenster gehen, sondern vielmehr danach, welche Fenster Ihre Ansprüche am besten abdecken und dabei möglichst keine Nachteile mit sich bringen. Einige der markanten Nachteile von Kunststofffenstern haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt:

  • nicht dieselbe Langlebigkeit wie Fenster aus Holz oder Metall
    daraus resultierend im Lauf der Jahre starke Verfärbungen möglich
    Kunststoffe werden durch UV-Einstrahlung brüchig und porös
    insbesondere an den äußeren Ecken verziehen sich Kunststofffenster mit der Zeit
    daraus resultierend werden wichtige Dämmeigenschaften eingebüßt
    nicht dasselbe Prestige wie Holz- oder Aluminiumfenster
Die Qualität von Kunststofffenstern

Nun ist es so, dass Ihnen Verkäufer von Kunststofffenstern erklären werden, dass es selbstverständlich heute auch solche Produkte gibt, die viele der genannten Nachteile neutralisieren – zumindest teilweise. Das stimmt grundsätzlich auch, allerdings steigen mit der hohen Qualität auch die Preise deutlich an.

Aufbau von Kunststofffenstern

Damit Kunststofffenster beispielsweise länger dicht bleiben und sich nicht verziehen, kann ein entsprechend hochwertiger Metallkern eingearbeitet werden. Neue Kunststoffe bieten auch einen höheren UV-Schutz, von umfassend kann aber nicht die Rede sein. Damit Sie es nicht falsch verstehen: Kunststofffenster sollen hier keinesfalls schlecht geredet werden. Das Problem ist nur, dass Fenster ein Produkt darstellen, das über viele Jahrzehnte nicht ausgetauscht werden soll. In 20 Jahren können Sie schlecht bei einem Verkäufer reklamieren, dass die Langlebigkeit doch überraschend kurz war. Aber wenn Sie sich im Vorfeld darüber im Klaren sind, können Sie diesen Nachteil sogar zum Vorteil wenden.

Nachteile zu Vorteilen umgestalten

Schließlich entwickelt sich die Herstellungsindustrie für Fenster und Türen ebenfalls stetig weiter. Das heißt, wenn Sie jetzt auf gut ausgereifte Technik bei Kunststofffenstern zurückgreifen und nicht die allerneuesten Produkte wählen, ist der preisliche Aspekt äußerst attraktiv und die Austauschkosten in 20 oder 30 Jahren amortisieren sich durch den günstigen Kauf heute. Sie sollten in Ihre Überlegungen daher durchaus auch langfristige Planungen mit einbeziehen. Wollen Sie ein Haus beispielsweise vermieten und gute Werte für den Energieausweis erzielen, benötigen Sie bei einem herkömmlichen Haus keine hochdämmenden und extrem luftdichten Fenster.

Sollten die Vermieter die Fenster dann nicht so schonend behandeln, spielt das Austauschen nicht eine derart große Rolle, obwohl ausgereifte Technik auch eine gewisse Robustheit mit sich bringt. Wollen Sie dann später selbst einziehen, können Sie nach dann aktuellen Stand der Technik daran anpassen, ohne dauerhaft zu viel Geld ausgegeben zu haben.

Aber Kunststofffenster bieten Ihnen auch andere Vorteile:
  • Kunststofffenster sind pflegeleicht
    es gibt sie in zahlreichen Formen, Farben und Ausführungen
    einige Bauformen sind gut dämmbar
    preiswert
Einbruchschutz

Darüber hinaus sollten Sie aber auch einbruchhemmende Maßnahmen an Ihren Fenstern nicht vernachlässigen. Pilzkopfzapfen, Sicherheitsverglasung und ein massiver, umlaufender Metallkern erschweren Einbrechern ihr Geschäft erheblich.

Das Öffnen von Fenstern

Außerdem können Fenster auch unterschiedliche Öffnungsmechanismen besitzen. Grundsätzlich gilt: je mehr Öffnungsvarianten (Kippen, seitliches Öffnen) ein Fenster besitzt, desto mehr Verriegelungen erschweren dem Einbrecher das Eindringen. Achten Sie bei Kippfenstern zudem darauf, dass diese Fenster von außen nicht zu öffnen sind.

Modernes Zubehör und Sonderausstattungen

Natürlich können Sie moderne Kunststofffenster auch mit moderner Technik ausstatten.

– Regensensoren, damit Fenster bei Nässe automatisch schließen
– Dämmerungssensoren, um Fenster zu schließen
– elektrische Beschichtung, um die Durchsichtseigenschaften zu verändern

Die Energiebilanz von Kunststofffenstern

Bevor Sie sich jedoch mit solchen Eigenschaften auseinandersetzen, sollten Sie immer sicherstellen, dass die grundsätzlich benötigten Basiseigenschaften gegeben sind. Das bedeutet auch, so viele Nachteile wie nur möglich auszuschließen. Da heute umweltschonende Aspekte immer wichtiger für Menschen werden, sollten Sie auch die Energiebilanz von Kunststofffenstern nicht völlig außer Acht lassen. Darunter wird der benötigte Energieaufwand definiert, der notwendig ist, ein Fenster zu bauen. Da das bei Kunststofffenstern schon bei der Rohölgewinnung beginnt, ist diese Bilanz entsprechend hoch. Aber auch Tropenhölzer haben wegen der langen Transport Wege hohe Werte.

Neue Fenster und die Energieeinsparverordnung (EnEV)

Im Rahmen des Erneuerns von Fenstern sollten Sie außerdem bedenken, dass die Energieeinsparverordnung noch besteht. Wohnen Besitzer viele Jahre in ihrem Haus, greifen diese Vorgaben nicht sofort. Wird ein Haus aber veräußert (auch vererbt), vermietet oder sollen grundsätzliche Umbauten wie das Erneuern der Fenster stattfinden, kann es sein, dass eine umfassende Dämmung zum Erreichen der EnEV-Vorgaben durchzuführen ist.

Neue Fenster und die Fassadendämmung können zwangsweise ein Muss werden

In Bezug auf Fenster ist das deshalb wichtig, weil das oftmals eine Fassadendämmung bedeutet. Die wird über Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) durchgeführt, wobei die Dämmung mehrere Zentimeter beträgt. Das wiederum bedeutet, dass Sie unter Umständen die gesamten Fenster weiter nach außen setzen müssen. Außerdem können Sie das WDVS so anbringen, dass es Teile der Wärmedämmung übernimmt, wie es in den RAL-Richtlinien festgehalten ist. Planen Sie das WDVS also schon vorab mit, wenn Sie zunächst nur die Fenster tauschen möchten, die EnEV aber die Fassadendämmung ebenfalls voraussetzt.

Eine gute Beratung ganz nach Ihrem Bedarf

Natürlich bestehen bei einer Dämmung nach EnEV auch Möglichkeiten, auf Fördermittel zugreifen zu können. Selbstverständlich können wir Ihnen dazu ausführlich Auskunft erteilen, damit Sie kein Geld verschenken. Darüber hinaus gibt es noch Fördermöglichkeiten bei Barrierefreiheit, die aber auf die individuelle Situation ankommen. Zu all diesen Themen können wir Sie ausführlich beraten. Außerdem richten wir eine Beratung zu den von Ihnen benötigten Fenstern exakt an Ihren Bedürfnissen bzw. den Besonderheiten Ihres Hauses aus.

Ergänzend organisieren wir auch eine fachgerechte Montage, denn selbst einige Handwerksbetriebe machen bei der heute aufwendig gewordenen Fenstermontage schwerwiegende Fehler, die sich in mangelnder Dämmung und schlechten Energiewerten niederschlagen.

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