Fenster Berlin

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Fenster sind allgegenwärtig. Sie gehören an nahezu jedes Gebäude. Wie enorm die Entwicklung fortschreitet, lässt sich auch in Berlin gut erkennen, wenn Sie alte unsanierte Gebäude mit modernen Passivenergiehäusern vergleichen. Denn längst ist ein Fenster mehr als nur ein Element für Licht und Durchsicht. In der Energiebilanz von Gebäuden haben Fenster eine maßgebliche Rolle. Allerdings stellen moderne Fenster auch die gesamte traditionelle Hausbauweise völlig auf den Kopf. Besonders bei einer Erstumrüstung hin zu einer modernen Isolierverglasung müssen Sie sich der veränderten Luft- und Feuchtigkeitsverhältnisse im Hausinnern im Klaren sein.

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Die Entwicklung des Fensters

Mindestens 6000 Jahre reichen die ersten Fenster zurück, die Menschen in Gebäude einsetzten. Zu jener Zeit gab es noch kein Glas, also wurden transparente Materialien wie Tierhäute als Witterungsschutz eingesetzt. In sakralen Bauten wurde vornehmlich durchscheinender Alabaster verwendet. Erst im Mittelalter kamen Fenster mit Glasfüllung. Jedoch waren großflächige Glasflächen noch immer nicht machbar, also wurden große Fenster aus vielen kleinen Glasstücken zusammengesetzt. Viele andere wichtige Bauteile am Fenster gab es schon damals, vornehmlich aus statischen Gründen:

  • Fenster Laibung (seitlich)
    Fenstersturz (oben, über die das Gewicht seitlich abgeleitet wird)
    Fenster Brüstung (unten)

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 Die ersten echten Wärmedämmfenster

Große Fensterflächen wurden dann mit der einsetzenden Industrialisierung möglich. Unsere modernen Fenster beruhen auf Kasten- oder Doppelglasfenstern, die in den 1950ern aufkamen. Auch das Kunststofffenster wurde in jener Zeit entwickelt. Spätestens in den 1970ern und 80ern waren dann doppelt verglaste Fenster mit Isolierglas Standard. Diese Fenster lassen sich mit einem speziellen Fensterschlüssel zum Reinigen öffnen. Nicht so bei hochmodernen und hochdämmenden Wärmedämmfenstern. Zunächst bekamen Isolierfenster auf der Innenseite eine Metallbedampfung, weil das die Dämmwerte deutlich erhöhte.

Vom Isolierfenster hin zum hochdämmenden Passivhausfenster

Auch heute gehört die Metallbedampfung zum Standard, allerdings können Sie ein solches modernes Fenster nicht mehr zum Reinigen teilen. Stattdessen befindet sich zwischen den beiden Isolierglasscheiben ein Edelgasgemisch, welches die Fenster noch besser gegen Wärmeverlust schützt. Für Passivenergiehäuser werden sogar dreischichtige Dämmfenster, also mit drei aufeinander folgenden Scheiben, verwendet. Dabei haben alle modernen Wärmedämmfenster eine Gemeinsamkeit: sie dichten extrem gut ab und sind auch an den Dichtungen absolut dicht. Daraus resultieren nun aber neue Anforderungen an den Hausbau im Allgemeinen.

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 Moderne Dämmfenster haben Einfluss auf die gesamte Luftzirkulation und damit die Feuchtigkeit im Haus

Im Innern eines Hauses ist auch Feuchtigkeit zu finden. Früher wurde diese Feuchtigkeit durch nie wirklich hundertprozentig schließende Fenster entlüftet bzw. eine Lüftung erfolgte permanent. Dabei kondensierte die Feuchtigkeit an der kältesten Fläche solcher einfacher Fenster, nämlich den Glasscheiben. Heute sind die Glasflächen aber extrem wärmegedämmt. Dadurch sind nicht mehr die Fensterscheiben am kältesten. Vielmehr sind diese kältesten Stellen jetzt zwischen Laibung und Zarge bzw. Fensterrahmen zu suchen, also zumeist verdeckte Wärmebrücken. Hier entsteht nun aber gefährlicher Schimmel. Insbesondere, wenn die Montage neuer Dämmfenster nicht fehlerfrei ausgeführt wird, ist Schimmel vorprogrammiert.

Die Fensterdämmung hat auf die gesamte Hauskonstruktion Einfluss

Allerdings sind aus diesem Grund auch immer öfter Hausentlüftungsanlagen anzutreffen, da Schimmel ansonsten nicht abgewehrt werden kann. Und eine Stoßentlüftung über die Fenster selbst mindert ja wieder den eigentlichen Einbauzweck, nämlich die Wärmedämmung. Wenn Sie sich also für neue Wärmedämmfenster entscheiden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es unter Umständen sinnvoll sein kann, eine entsprechende Hausentlüftung vorzunehmen. Das hat neben der Fenstersanierung aber noch weitere Vorteile, da Sie dann gegebenenfalls Ihr Dach, das bei vielen Bestandsbauten ein Kaltdach ist, zu einem effizienteren Warmdach umrüsten können, denn auch das Warmdach, das heute als Baustandard gilt, benötigt eine Belüftungsanlage.

Pinguin Fenster

Fenster und die Energieeinsparverordnung (EnEV)

Eine Wärmedämmverglasung werden Sie bei einer Sanierung sowieso einsetzen müssen, denn die Hausdämmeigenschaften, welche die Energieeinsparverordnung (EnEV) vorschreibt, können zumeist nicht ohne den Einsatz neuer Wärmedämmfenster erreicht werden. Standard dabei sind sogenannte Mehrscheiben-Isolierverglasungen (MIG). Es bietet sich an, eine solche Sanierung mit einer Fassadendämmung zu verbinden, da auch hier ein spezielles Dämmsystem installiert werden muss (WDVS, Wärmedämmverbundsystem).

Neue Fenster oft zusammen mit einer Fassadendämmung

Der Hintergrund ist hier, dass die Fassade mehrere Zentimeter dick mit einem Verbundplattensystem gedämmt wird. Das bedeutet dann auch, dass die Fenster ebenfalls (nach außen) versetzt werden müssen. Aus diesem Grund werden Dämmfenster und WDVS zumeist in einem Zug erneuert. Beachten Sie dabei, dass das EnEV situationsbedingt zu beachten und umzusetzen ist. Viele Hausbesitzer, die schon über einen gewissen Zeitraum in ihren Häusern wohnen, sind derzeit nicht verpflichtet.

Wird allerdings beispielsweise ein Haus veräußert, auch bei einer Erbschaft, sind die Auflagen der EnEV binnen eines Jahres umzusetzen. Auch ein freiwilliges Dämmen (von beispielsweise ausschließlich den Fenstern) kann dazu führen, dass Sie nun plötzlich in der Pflicht sind, die EnEV vollständig umzusetzen. Andererseits unterstützt Sie der Staat aber auch finanziell (beispielsweise über die KfW).

Pinguin-Fenster

Einfach Fenster tauschen – so sollten Sie keinesfalls vorgehen!

Ohne jetzt zu massiv in die fachliche Tiefe gegangen zu sein, erkennen Sie nun aber, dass es gar nicht so einfach ist, für jedes Gebäude sofort die richtigen Wärmedämmfenster zu finden. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen und damit verbunden auch der finanzielle Aufwand. Nicht jedes Fenster ist für jedes Gebäude geeignet bzw. notwendig (eine Dreischeiben-Isolierung bedarf es nur bei Passivhäusern). Dazu kommt gerade in Berlin die enorme Anzahl an Gebäuden mit Denkmalschutzauflagen.

Andererseits kann aus der relativ überschaubaren Aufgabe der Fensterdämmung plötzlich eine vollständige Gebäudesanierung erwachsen. Nur besteht aber bei vielen Bestandgebäuden ein hoher Bedarf am Austausch der Fenster. Nicht nur bei ungedämmten Fenstern, da zumindest ältere Isolierfenster ebenfalls von einer gewissen Kurzlebigkeit geprägt sind. Die Abdichtungen werden undicht und Isolierglas wird dadurch im Lauf der Zeit blind und wirkungslos.

In und um Berlin beraten wir Sie individuell und ausführlich

Anders ausgedrückt: da es selbst bei der Idee, ausschließlich die Fenster zu erneuern, nicht immer nur beim Dämmen der Fenster bleiben muss, ist eine fachlich kompetente und versierte Beratung zu Ihren Gunsten eine absolute Voraussetzung, bevor Sie damit beginnen sollten, Wärmedämmfenster zu bestellen. Wir beraten Sie gerne und ausführlich, was alles zu beachten ist, wenn Sie Ihre Fenster dämmen wollen.

Dabei erhalten Sie allerdings keine allgemeine Beratung, sondern wir gehen spezifisch auf Ihre individuelle Situation ein und stellen den gesamten Sanierungsaufwand, der auf Sie zukommt, fest. Dazu zeigen wir Ihnen auch, welche Gelder und Fördermittel Sie erhalten. Aber wir zeigen Ihnen auch, welche Dämmfenster für Sie die richtigen sind, denn nicht unbedingt müssen es wirklich extrem kostspielige, hochdämmende Fenster sein.

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